7. Ingrid Bahß – Ungewollt ausgewiesen
Failed to add items
Add to basket failed.
Add to wishlist failed.
Remove from wishlist failed.
Adding to library failed
Follow podcast failed
Unfollow podcast failed
-
Narrated by:
-
By:
Ingrid Bahß wird im Gründungsjahr der DDR (1949) in Werben in Sachsen-Anhalt als Kind eines Großbauern geboren. 1968 beginnt sie in Magdeburg ein Lehramtsstudium für Russisch und Deutsch. Als Christin gerät sie dabei zunehmend in Konflikt mit dem DDR-System und wird nach mehreren Disziplinarverfahren 1972 exmatrikuliert.
Trotzdem bleibt sie in Magdeburg und schafft sich einen eigenen Raum. 1981 eröffnet sie gemeinsam mit ihrem Mann eine private Galerie in ihrer Wohnung. Die Räume werden schnell zu einem Treffpunkt für Künstlerinnen und Schriftsteller – und geraten damit ins Visier der Staatssicherheit.
Mehrere Jahre lebt Ingrid Bahß unter Beobachtung – über 40 Inoffizielle Mitarbeiter werden auf sie und ihre Familie angesetzt. 1983 wird Bahß schließlich aus der DDR ausgewiesen, zeitweise staatenlos, und muss in den Westen gehen: gegen ihren Willen hinein in ein System aus Überfluss und Konsum, in dem sie sich erst einmal zurechtfinden muss.
Mehr zum Podcast auf Instagram: wendeweiber_podcast
Ihr kennt Frauen mit spannenden Geschichten? Schreibt uns: hello@wendeweiber-podcast.de