Leonie Decker ist 28 und arbeitet seit fünf Jahren in der Radiologie. Sie macht CTs, MRTs, Röntgenbilder. Sie schaut jeden Tag buchstäblich in Menschen rein: Tumore, Brüche, Leichen vom Tatort.
Von außen sieht bei Leonie alles stabil aus. Guter Job, Freunde, funktioniert. Aber was passiert hinter "mir geht es gut"? In diesem Gespräch erzählt sie zum ersten Mal, was fünf Jahre Krankenhaus mit einem Menschen machen. Von dem Nachtdienst der sie verfolgt. Von dem Vater den sie vermisst obwohl er vieles falsch gemacht hat. Von dem Punkt an dem alle um sie herum sahen dass es ihr nicht gut geht, nur sie selbst nicht.
Keine Gründerin, keine Influencerin, kein großer Name. Ein Mensch der zeigt was passiert wenn man jemanden fragt, der nie gefragt wird.
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Ich mag es, Leute kennenzulernen, Feedback zu bekommen und interessante Projekte zu unterstützen.
Wenn du etwas auf dem Herzen hast – schreib mir einfach eine Nachricht, ich freue mich darauf, von dir zu hören.
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00:00:00 – Cold Open
00:00:50 – "Du schaust jeden Tag in Menschen rein. Aber wer schaut auf dich?"
00:03:09 – Warum Radiologie? Der Weg ins Krankenhaus
00:05:14 – Der eine Tag der nie aus dem Kopf geht
00:09:32 – Leichen, Morde, Rechtsmedizin – der Alltag den niemand kennt
00:16:38 – Warum sie nach 5 Jahren immer noch bleibt
00:19:22 – "Manchmal eine toxische Beziehung"
00:22:46 – Was die Schwester über Leonie sagen würde
00:28:30 – Drei Frauen, ein kleines Haus: Familie nach der Trennung
00:31:10 – "Vermisst du deinen Papa?" – "Ja, immer."
00:35:46 – Aufgehört in den eigenen Körper zu schauen
00:40:46 – Ernährung, Schlaf, Vernachlässigung
00:44:46 – Der Tiefpunkt: "Es gab den Moment"
00:47:11 – "Es haben alle gesehen, außer mir"
00:53:43 – Was sie gelernt hat: Menschen sind zugänglicher als man denkt
00:58:18 – Was kommt als nächstes: Reisen, Welt sehen, nicht stehenbleiben
01:08:25 – "Was muss passieren, dass du sagst: jetzt bin ich angekommen?"
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