• #114 “Die Hexe und der Zauberer” – Disneys magische Artus-Saga
    May 10 2026

    In unserer neuesten Podcast-Episode von 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App reisen wir zurück in die Welt von Magie, Rittern und Legenden. Diesmal sprechen wir über den Disney-Klassiker

    Die Hexe und der Zauberer (The Sword in the Stone, 1963) und werfen einen Blick auf die spannende Mischung aus Fantasy, Humor und der berühmten Artus-Sage.


    Disneys Version der Artus-Legende

    Der Film basiert lose auf der bekannten Geschichte rund um König Artus. Im Mittelpunkt steht der junge Waise Arthur, von allen nur Floh genannt. Niemand ahnt, dass ausgerechnet er eines Tages König von England werden soll.


    Bevor es jedoch so weit ist, trifft er auf den exzentrischen Zauberer Merlin, der sein Mentor wird und ihm wichtige Lektionen fürs Leben beibringt.


    Dabei geht es in dem Film nicht nur um Wissen, sondern auch um Mut, Charakter und den richtigen Umgang mit Macht. Genau das macht den Film bis heute besonders, denn hinter dem humorvollen Abenteuer steckt eine klassische Coming-of-Age-Geschichte.


    Besonders beliebt sind bis heute die Figuren des Films. Merlin sorgt mit seiner chaotischen Art und seinen verrückten Zaubereien für viele der lustigsten Momente. Sein sprechender Kauz Archimedes dient dabei oft als genervte Stimme der Vernunft.


    Ein echtes Highlight des Films ist natürlich Madame Mim, die verrückte Hexe des Waldes. Ihr legendäres Zauberduell mit Merlin gehört zu den ikonischsten Szenen des gesamten Disney-Katalogs. Die beiden verwandeln sich dabei in unterschiedlichste Tiere und liefern sich einen magischen Schlagabtausch voller Chaos und Humor.

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    58 mins
  • #113 Keanu Reeves – Vom 90er-Actionstar zur Kult-Ikone
    Apr 26 2026

    In Episode 113 unseres Podcasts 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App widmen wir uns einem der wohl beliebtesten Schauspieler überhaupt: Keanu Reeves. Kaum ein Star hat die 90er so geprägt und gleichzeitig geschafft, auch Jahrzehnte später noch relevant zu sein. Zwischen Action, Drama und Kultrollen blicken wir auf eine Karriere, die alles andere als gewöhnlich ist.

    Der Durchbruch und die 90er-JahreSeinen großen Durchbruch feierte Keanu Reeves mit Bill & Teds verrückte Reise durch die Zeit. Der lockere, leicht verpeilte Charme seiner Figur machte ihn schnell zum Publikumsliebling. Doch schon bald zeigte sich, dass mehr in ihm steckt als reine Comedy.
    In den 90ern folgten einige seiner prägendsten Rollen. Mit Gefährliche Brandung (Point Break) tauchte er in die Welt von Surfern und Bankräubern ein und überzeugte als junger FBI-Agent. Spätestens mit Speed wurde er endgültig zum Actionstar – ein Film, der bis heute als einer der spannendsten Vertreter des Genres gilt.

    Eine ganz andere Seite zeigt er in Im Auftrag des Teufels. Neben Al Pacino spielt Reeves einen ehrgeizigen Anwalt, der sich immer tiefer in eine Welt aus Macht, Versuchung und moralischen Konflikten verstrickt. Ein Film, der beweist, dass Keanu auch ernstere, düstere Rollen tragen kann.

    Matrix und der Weg zur IkoneEnde der 90er folgte dann mit Matrix der nächste große Meilenstein. Als Neo wurde Keanu Reeves endgültig zur Ikone der Popkultur. Der Film revolutionierte nicht nur das Actionkino, sondern prägte auch eine ganze Generation.

    Auch nach den 90ern blieb Reeves präsent. Mit Filmen wie Constantine zeigte er erneut seine Vorliebe für düstere Stoffe. Sein großes Comeback feierte er schließlich mit der John Wick-Reihe, die ihn als kompromisslosen Actionhelden einer neuen Generation etablierte.

    Keanu Reeves nach 2000Mit Projekten wie Good Fortune – Ein ganz spezieller Schutzengel bleibt Keanu weiterhin aktiv und beweist, dass seine Karriere noch lange nicht am Ende ist.

    Ob als Surfer-Cop, Bus-Retter oder Auserwählter – Keanu Reeves hat sich immer wieder neu erfunden. Dazu kommt seine bodenständige, sympathische Art, die ihn für viele Fans besonders macht. Und jetzt seid ihr dran: Welcher Keanu-Reeves-Film ist für euch der beste – und warum?

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    1 hr and 26 mins
  • #112 Tom & Jerry & ein besonderer Gast
    Apr 12 2026

    In Folge 112 unseres Podcasts 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App gibt es bei uns ein echtes Novum: Zum ersten Mal haben Freddy und Markus einen Gast mit dabei!


    Mit Marc von Bumo.tv begrüßen wir einen Creator, der vielen vielleicht noch aus Zeiten rund um NRWision bekannt ist. Dort sammelte er erste Erfahrungen vor der Kamera, führte Interviews und entwickelte Schritt für Schritt seinen eigenen Stil.

    Marc spricht mit uns über seinen Werdegang, seine Anfänge im Medienbereich und natürlich seine ganz persönlichen 90er-Erinnerungen. Perfekte Voraussetzungen also, um gemeinsam in unser Hauptthema einzutauchen: Tom & Jerry!


    Im Mittelpunkt der Folge steht der absolute Cartoon-Klassiker: Tom & Jerry. Auch wenn die Serie ursprünglich schon viel früher entstanden ist, war sie in den 90ern allgegenwärtig – ob im TV, auf VHS oder in Cartoon-Sammlungen. Für viele von uns gehörten die wilden Verfolgungsjagden zwischen Katze und Maus einfach zum Alltag.


    Tom & Jerry in den 90ern

    Wir sprechen darüber, warum der Humor bis heute funktioniert: Slapstick, perfektes Timing und fast komplett ohne Dialoge. Genau das macht Tom & Jerry so universell – egal ob als Kind oder heute, man versteht sofort, worum es geht.


    Natürlich werfen wir auch einen Blick auf die wichtigsten Figuren: Tom, der ewige Verlierer mit großem Ego, Jerry, der clevere Strippenzieher, sowie Nebencharaktere wie Spike oder Tuffy, die immer wieder für Chaos sorgen.


    Ein großes Thema ist auch das ikonische Intro. Die Musik, die sofort im Kopf bleibt, kombiniert mit den schnellen Szenen aus den Cartoons – ein Vorspann, der bis heute Kultstatus hat und direkt Erinnerungen weckt.

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    1 hr and 12 mins
  • #111 Tim Curry – Zwischen Kult, Horror und Charakterrollen
    Mar 29 2026

    In unserer Episode 111 von 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App widmen wir uns einem der schillerndsten Schauspieler überhaupt: Tim Curry. Kaum ein Darsteller hat unsere Kindheit und Jugend so vielseitig geprägt – mal schrill, mal unheimlich, mal überraschend humorvoll. Seine Rollen sind selten gewöhnlich, dafür aber fast immer unvergesslich.

    Drei Rollen, die wir mitgebracht haben

    Im Mittelpunkt der Folge stehen drei ganz unterschiedliche Filme, die Tim Currys Bandbreite perfekt zeigen. In The Rocky Horror Picture Show (1975) liefert er als Dr. Frank-N-Furter eine legendäre Performance ab, die bis heute Kultstatus genießt. Schrill, provokant und voller Energie – eine Rolle, die Filmgeschichte geschrieben hat.

    Mit Die Schatzinsel (1996, Muppets-Version) zeigt Curry eine andere Seite: Als Long John Silver pendelt er gekonnt zwischen Charme, Witz und Bedrohlichkeit. Für viele ein unterschätzter Auftritt, der gerade durch die Mischung aus Abenteuer und Humor überzeugt.

    Ganz anders wird es mit Es (1990). Als Pennywise hat Tim Curry eine der prägendsten Horrorfiguren der 90er erschaffen. Für viele von uns war dieser Clown der Stoff für Albträume – und ist bis heute kaum zu vergessen.

    Ein Leben mit Höhen und HerausforderungenNeben diesen Highlights sprechen wir auch über weitere bekannte Filme wie Jagd auf Roter Oktober, Kevin – Allein zu Haus 2 oder Alle Mörder sind schon da. Auch nach den 90ern blieb Tim Curry präsent, vor allem durch zahlreiche Synchronrollen, bei denen seine markante Stimme perfekt zur Geltung kommt.

    Ein einschneidender Moment in seinem Leben war der Schlaganfall im Jahr 2012, der seine Karriere stark veränderte. Trotzdem ist Tim Curry bis heute aktiv geblieben und zeigt eine beeindruckende Stärke im Umgang mit dieser Situation.

    Ob als exzentrischer Wissenschaftler, charmanter Pirat oder furchteinflößender Clown – Tim Curry schafft es wie kaum ein anderer, Figuren Leben einzuhauchen. Genau das macht ihn zu einem der großen Charakterdarsteller unserer Zeit.

    Und jetzt seid ihr dran: Welche Rolle von Tim Curry ist euch am meisten im Gedächtnis geblieben?

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    1 hr and 16 mins
  • #109: Vom Weihnachtsbraten zum Helden: "Ein Schweinchen namens Babe"
    Mar 1 2026

    Diesmal wird’s tierisch nostalgisch bei uns! In der neuen Episode sprechen wir über einen der wohl charmantesten Familienfilme der 90er: Ein Schweinchen namens Babe – und natürlich auch über die ungewöhnliche Fortsetzung Babe – Ein Schweinchen in der großen Stadt.

    Wir tauchen ein in die berührende Geschichte des kleinen Schweinchens, das eigentlich als Weihnachtsbraten enden sollte – und stattdessen Schäferhund werden will. Warum Babe bis heute so besonders ist, welche Botschaften hinter dem Film stecken und warum er viel mehr ist als ein Kinderfilm, besprechen wir ausführlich.

    Außerdem werfen wir einen Blick auf: Die bewegende Story und ihre Themen rund um Mut, Anderssein und Zugehörigkeit. Wir schauen auf die besondere Machart mit echten Tieren & Effekten und erinnern uns an Farmer Hoggett, Fly & die unvergesslichen Figuren.

    Wie immer gibt’s persönliche Erinnerungen, Lieblingsszenen und die Frage: Ist Babe ein unterschätztes Meisterwerk der 90er? Jetzt reinhören und mit uns zurück in die Zeit reisen, als ein kleines Schwein gezeigt hat, dass man alles schaffen kann.


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    1 hr and 14 mins
  • #108: Pocahontas: Disney zwischen Romantik und Geschichte
    Feb 15 2026

    Mit Pocahontas veröffentlichte Disney 1995 einen der ungewöhnlichsten Filme der Disney-Renaissance. Zwischen Der König der Löwen und Der Glöckner von Notre Dame angesiedelt, setzte der Film auf ernste Themen wie kulturelle Konflikte, Naturverbundenheit und politische Spannungen – und verzichtete bewusst auf ein klassisches Märchen-Happy-End.


    Zwischen Natur, Freiheit und Verantwortung


    Im Mittelpunkt steht Pocahontas, die Tochter eines Stammeshäuptlings, die ihren eigenen Weg sucht. Während ihr Vater erwartet, dass sie Traditionen folgt, fühlt sie sich stark mit der Natur verbunden und hinterfragt die ihr zugedachte Rolle.

    Als englische Siedler unter Gouverneur Ratcliffe auf der Suche nach Gold in der „Neuen Welt“ landen, treffen zwei Kulturen aufeinander. Die Begegnung mit John Smith führt zu gegenseitigem Verständnis, doch Misstrauen und Gier drohen in Gewalt zu münden. Der Film endet bewusst bittersüß und stellt Frieden über persönliche Wünsche.


    Historische Einordnung des Films


    Pocahontas gilt bis heute als eine der selbstbestimmtesten Disney-Heldinnen. John Smith entwickelt sich vom Abenteurer zum Zweifler, während Ratcliffe keinen klassischen Märchenbösewicht darstellt, sondern koloniales Machtdenken verkörpert. Musikalisch prägt Alan Menkens ruhiger Soundtrack den Film, besonders Farbenspiel des Winds, das als Message-Song im Gedächtnis geblieben ist.

    Historisch ist der Film stark romantisiert. Die echte Pocahontas hieß Matoaka, heiratete später John Rolfe und reiste 1616 nach England, wo sie als Symbol kolonialer Propaganda genutzt wurde. Sie starb jung – eine Realität, die Disney nur angedeutet verarbeitet.


    Pocahontas II – Reise in eine neue Welt


    Die Fortsetzung von 1998 schlägt ernstere Töne an. Pocahontas reist nach England, um Frieden zu sichern, lernt John Rolfe kennen und entscheidet sich für einen neuen Lebensweg. Weniger Magie, mehr Politik – und deshalb bei vielen Fans eher in Vergessenheit geraten.

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    1 hr and 20 mins
  • #107: Guilty Pleasures der 90er #6: Ritter aus dem All, Beowulf & Speed 2
    Feb 1 2026

    In Episode 107 von 90s Kids – Durchgezappt statt Streaming-App setzen wir unsere beliebte Reihe Guilty Pleasures der 90er fort – inzwischen bereits zum sechsten Mal.


    Warum wir manche Filme einfach nicht loslassen können


    Dieses Mal graben wir drei Filme aus, die objektiv vielleicht ihre Schwächen haben, bei uns aber trotzdem einen festen Platz im Herzen (und im VHS-Regal) besitzen. Denn genau darum geht es bei Guilty Pleasures: Filme, die wir lieben, obwohl sie so herrlich drüber, schräg oder aus der Zeit gefallen sind.


    Den Anfang macht Der Ritter aus dem All (IMDB: 4,6) aus dem Jahr 1991.


    Hulk Hogan als Außerirdischer: Der Ritter aus dem All und der Charme des Trash-Kinos


    Hulk Hogan als außerirdischer Krieger, der auf der Erde strandet und plötzlich mit ganz normalen Alltagsproblemen konfrontiert wird – das klingt absurd, ist es auch, und genau deshalb funktioniert es als perfektes 90er-Guilty-Pleasure.


    Wir sprechen darüber, warum der Film damals für viele von uns Dauerläufer im Privatfernsehen war, wie sehr Wrestling-Star-Power und Familienkomödie kollidieren und warum man diesen Film heute kaum noch ohne nostalgisches Grinsen schauen kann.


    Dunkle Fantasy der späten 90er: Beowulf zwischen Mythos und Sci-Fi


    Weiter geht es mit Beowulf (IMDB: 4,1) von 1999 – einer düsteren, teilweise sehr wilden Sci-Fi-Fantasy-Adaption mit Christopher Lambert. Der Film nimmt sich große Freiheiten gegenüber der literarischen Vorlage und mixt Monster, Cyberpunk-Elemente und Endzeit-Ästhetik zu einem eigenwilligen 90er-Brei.


    Zum Abschluss widmen wir uns Speed 2: Cruise Control (IMDB: 4,0), einem der wohl meistdiskutierten Sequels der 90er.


    Wenn ein Schiff nicht bremsen kann: Warum Speed 2 trotzdem Kultstatus hat.


    Kein Keanu Reeves, dafür ein Kreuzfahrtschiff, das nicht bremsen kann – und trotzdem (oder gerade deshalb) ein Film, den man immer wieder schaut. Wir reden über die berüchtigten Schwächen, die absurde Prämisse, Overacting und warum Speed 2 für uns ein Paradebeispiel dafür ist, wie sehr Nostalgie die Wahrnehmung verändern kann.


    Episode 107 ist eine Liebeserklärung an das Unperfekte, an VHS-Abende, Fernsehwiederholungen und Filme, die man nicht verteidigen muss – sondern einfach genießen darf. Guilty Pleasure eben.

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    1 hr and 10 mins